Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Sonntag, 19. April 2015

Picture my Day 18 - #PMDD18


Gestern fand wieder einmal von 0-24 Uhr der "Pictury-my-Day"-Day statt und weil es mir bisher immer Spaß gemacht hat, meinen Tag mit Fotos zu dokumentieren und ich schon lange mal wieder etwas bloggen wollte, habe ich gerne mitgemacht. Veranstaltet wurde der 18. Picture my Day von der liebe Leerie von leerileopard.de. Vielen lieben Dank dafür!

Damit ihr auch etwas mit den mittelmäßigen Handyfotos anfangen könnt, zuerst mein Tag in kurzen Stichworten:


Auf dem Sofa abhängen und Scrubs gucken – ins Bettchen gehen – nach dem frühen aufstehen Frühstücken – den Tag planen – mit der S-Bahn nach Leipzig – den Vegan in Halle Stand aufbauen – einen Kaffee holen – das schöne Wetter und das schöne Leipzig genießen – an unserem Stand beim Aktionstag gegen Tierversuche gewesen – Streetart bewundert – vegane Currywurst und Pommes gegessen – zur Straßenbahn gelaufen – Klettern und Bouldern gewesen – Nach einigen Stunden im Sportoutfit erst mit der Straßenbahn und dann mit der S-Bahn gefahren – im Bahnhof ein paar Kleinigkeiten eingekauft – Zu Hause direkt in die Schlafsachen geschlüpft – Zu Abend gegessen – wieder Scrubs geguckt und dann ins Bettchen gegangen



















Mittwoch, 4. März 2015

Was Veganer so essen... - Produktempfehlungen

Ich war vor einer Zeit lang im Veganz in Leipzig und habe dort ein bisschen was eingekauft. Weil immer nur "Hauls" langweilig sind, dachte ich, dass ich euch einfach einen Artikel mit Produktempfehlungen draus mache. Als kleine Besonderheit werde ich nicht nur Fertigprodukte aufnehmen, schließlich machen diese nur einen kleinen Teil der veganen Ernährung aus.

1 - Reis: Wenn ihr die Möglichkeit dazu habt kauft ihn am besten so wie ich, das spart Plastik. Im Veganz kann man sich den nämlich lose abfüllen. Als Aufbewahrungsmöglichkeit sind solche Stoffsäckchen super, Tupperdose o.Ä. gehen natürlich auch. Das tolle an Reis ist, dass man es quasi zu allem essen kann. Ob süß oder herzhaft, da gibt es so viele Möglichkeiten. Auch super sind die vielen Reissorten die es gibt. Wenn ihr es besonders nahrhaft wollt, macht ihr es am Besten besser als ich und kauft Vollkornreis. Neben Ballaststoffen sind da auch mehr Vitamine als im anderen Reis enthalten.
2 - Bauern Kroketten von "Natural Cool": Diese Kroketten sind echt lecker. Außen werden sie richtig schön knusprig aber innen bleiben sie trotzdem "kartoffelig" genug. Man kann sie schnell in der Fast-Food-Variante wie Pommes essen, sie sind aber auch als Sättigungsbeilage für etwas edleres Essen geeignet. Besonders mit brauner Soße ist das ein Traum. Leider ist es nicht so einfach vegane Kroketten zu finden, da die handelsüblichen Marken meistens Eier und/oder Butterbestandteile mit verarbeiten. Diese Marke gibts übrigens in vielen Bioläden.
3- Meat Free Chicken Style Nuggets von "Fry´s Family": Hierbei handelt es sich schon um ein kleines Luxusprodukt, denn diese Packung kostet um die 6 bis 7€. Es ist zwar eine ganze Menge drin, aber trotzdem ist der Preis echt ganz schön heftig. Dafür schmecken diese Nuggets aber auch echt lecker. Die Konsistenz ist perfekt, die Panade schön kross und der Gesamtgeschmack ist auch fantastisch. Auch optisch sind diese Dinger ein Hingucker, ich glaube, dass man sie nicht von "echten" Nuggets unterscheiden kann. Dennoch werde ich mir sie nicht allzu häufig kaufen, eher dann, wenn ich mir mal was gönnen möchte. So viel Geld braucht man für "Fleischersatz", so gut er auch ist, ständig nicht auszugeben.
4 - Deli Slices Peppered von "Tofurky": Dieser Aufschnitt geht auch schon eher in Richtung Luxusprodukt. Wer die Marke kennt, weiß, dass die Produkte auch ein relativ hohes Preisniveau haben. Pro Packung kostet der Aufschnitt um die 4€, ich habe ihn mir nur mitgenommen, weil es eine 2 für 1 Aktion gab. Ich fand den Aufschnitt auch echt lecker, deswegen wollte ich ihn euch hier mal empfehlen. Er schmeckt schön würzig-rauchig, aber auch nicht auf eine zu unangenehme Art und Weise. Also gibts auch hierfür eine Empfehlung falls ihr euch mal was Leckeres gönnen wollt.
5 - Popcorn-Mais: Hier gilt das Gleiche wie beim Reis, am besten ihr kauft ihn Lose. Das geht natürlich nicht überall, ich weiß, aber nachschauen lohnt sich manchmal. Popcorn ist ein gesunder Snack für Zwischendurch, vor Allem wenn ihr es einfach ohne Zucker zubereitet. Das geht auch ganz fix, einfach einen großen Topf auf eine Herdplatte stellen, diese Aufheizen lassen, ggf. etwas Öl reinmachen und dann den Boden mit dem Mais bedecken. Dann muss ganz schnell der Deckel drauf und der Topf während des "Popvorgangs" immer wieder geschwenkt werden. Wenn das "poppen" aufgehört hat schnell den Topf von der Platte nehmen und alles in eine Schüssel geben. Aber Achtung, heiß. ;)
6 - Äpfel: Obst sollte man ja nicht nur als VeganerIn reichlich essen. Äpfel sind für mich so Allrounder, die man immer und zu allem möglichen essen. Auch als Snack vorm Fernseher oder für unterwegs sind sie grandios. Also denkt dran - "One apple a day keeps doctor away!" ;D
7 - Zitronen: Hier muss man natürlich sagen, dass es quasi nicht möglich ist, Zitronen regional zu bekommen. Das ist ziemlich schade, denn grade in der Erkältungssaison sollte man immer eine Zitrone daheim haben. Aus ihr kann man nämlich einiges an Saft pressen und das dann mit Wasser, entweder heiß oder kalt, genießen. Das Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte und sorgt eventuell dafür, dass man weniger wird. Frischer Zitronensaft ist aber auch beim backen grandios, ein saftiger Zitronenkuchen schmeckt schließlich den meisten.
8 - Pilze: Ich persönlich esse Pilze total gerne. Das grandiose ist, dass man sie quasi überall dazu essen kann. Ich veganem Gulasch, auf der Pizza oder als Nudelsoße - man kann sie total vielfältig verwenden und so zubereiten wie es einem schmeckt. Natürlich ist es hier besser, in der Saison Pilze zu kaufen oder am besten sogar selbst zu sammeln. Dann kann man sie gut einfrieren und über das ganze Jahr verbrauchen.
9 - Möhren: Möhren sind grandioses Gemüse. Ich persönlich mit nicht so der Fan von Rohkostsalat, ich esse Möhren lieber gekocht oder mal roh zum Knabbern. Das schöne ist, dass die Vitamine der Möhre auch ziemlich resistent gegen Hitze und Wasser sind, deswegen braucht ihr kein schlechtes Gewissen haben wenn ihr sie gut durchkocht. Wichtig ist vor Allem, dass ihr etwas Öl/Fett dazu esst, schließlich sind die Vitamine fettlöslich. Beim Kochen sollte das aber kein Problem sein.
10 - Brokkoli: Ich habe ja nie zu den Kindern gehört, die keinen Brokkoli mögen. Es esse ihn total gerne, ganz besonders in der Kombination mit Kartoffeln als Auflauf oder im Gemüsecurry. Ganz im Gegensatz zu den Möhren solltet ihr hier darauf achten, dass ihr den Brokkoli nicht zu lange heißem Wasser aussetzt, sonst sind die guten Vitamine dahin.
11 - Chicken Style Nugget von "VegiDeli": Diese Nuggets haben wir vor Allem mitgenommen weil sie runtergesetzt waren. Sie waren auch ganz lecker, besonders die Konsistenz hat mich überzeugt. Die Form war eher so lala, ziemlich winzig für Nuggets. Außerdem waren sie in einer viel zu großen Plastikverpackung verpackt. Nichts desto trotz gibt es hierfür eine Empfehlung. Sie haben gut geschmeckt, waren schön knusprig und sind günstiger als die Nuggets von "Fry´s Family". Dafür sind sie leider nicht ganz so göttlich.

Freitag, 20. Februar 2015

The Shabby - veganes Frühstück und anderer geiler Scheiß

Ich wollte mal wieder etwas machen, was ich schon lang nicht gemacht habe. Nämlich ein tolles Lokal aus meiner Wahlheimat Halle vorstellen.
Das "The Shabby" ist eine schöne Bar mit vielen gemütlichen Plätzen in dem es nicht nur Getränke sondern auch Frühstück und Kuchen gibt. Beides sogar auch vegan! Es freut mich immer sehr, wenn "Omni-Lokale" auch vegane Leckereien anbieten. 
Das vegane Frühstück haben mein Freund und ich letztens erst probiert und fanden es beide sehr lecker.  Es gab zwei Brötchen mit Margarine, Löwenzahnhonig, Schokocreme und einige herzhaften Aufstrichen. Außerdem gab es noch eine Scheibe veganen Käse und ein paar frische Vitamine dazu. Von all dem bin ich sehr gut satt geworden und viel gekostet hat es auch nicht. Es ist also definitiv eine sehr gute Idee, das mal auszuprobieren.
Eine besondere Empfehlung sind aber die tollen Heißgetränke. So gibt es nicht nur Hafer- und Sojamilch, sondern auch verschiedene Sirupe und vegane Marshmallows. Das ist wirklich eine Seltenheit, deswegen solltet ihr das unbedingt probieren wenn ihr mal da seid.
Das Einzige was noch ganz nett wäre, wären herzhafte Speisen am Abend. Ansonsten gibts von mir am Shabby nicht viel zu meckern und beide Daumen hoch! :)

Donnerstag, 12. Februar 2015

Gastbeitrag von Marc: SPIEGEL gegen die "Gutesser"?

Das es die vegane Lebensweise und andere alternative Formen der Ernährung nicht leicht haben ist uns wohl allen bekannt. Immer wieder gibt es Diskussionen in Internetforen, bei Familienfeiern oder auf Arbeit. Wer kennt das nicht?

Immer wieder berichten auch die Medien über Veganismus und Co. Leider kommt dabei oft genug irgendwelcher Mist bei raus. Da wird dann vom Vegan-Feminismus gesprochen, der den Männern das Fleisch und damit auch gleich die ganze Männlichkeit nehmen will, wie letztens in einem Kommentar auf Focus online zu lesen war. Zum Glück gibt es dafür so Leute wie den Graslutscher, der solche Artikel gern auseinander nimmt.
Über solche Texte rege ich mich meistens gar nicht groß auf, da sie in den meisten Fällen von solchen "Qualitätsmedien" wie dem Springer-Verlag stammen. Die können halt nicht anders...
Doch anscheinend gibt es jetzt noch einen weiteren Player auf der Spielwiese der "Anti-Gutesser". Der Spiegel hat sich nämlich in die Ernährungsdebatte eingeschaltet. Als erstes mit einem SPIEGEL TV Beitrag, der am Sonntag auf RTL lief und sich mit "der essgestörten Republik (sic.)" befasst. Wenig später dann veröffentlichte SPIEGEL online ein Interview mit der Gesundheitspsychologin Hanni Rützler. Die Kernaussage der beiden Publikationen ist: Esst doch alle was ihr wollte, Hauptsache es schmeckt. Also macht euch bloß keine Gedanken über euer Essen.

Besonders der SPIEGEL TV Beitrag war völlig daneben. Zu Beginn leitet die Moderatorin im Studio den Beitrag unter anderem mit folgenden Worten ein: "Als SPIEGEL-Autor AlexanderNeubacher und SPIEGEL TV Redakteur Bernd Jakobs dieses Thema vorschlugen, habe ich mir in der Kantine den Rinderbraten bestellt und mich gefragt: "Ist das schon krank?"". Im weiteren Verlauf werden dann unterschiedlichste Themen angesprochen: Veganismus, Wasserfilter, Chlorhähnchen oder der Body-Maß-Index. Dabei ist der Grundton des Filmes immer gegen die jeweilige Thematik. Frei nach dem Motto: Was soll den der ganze Scheiß, die sollen sich mal nicht so haben. Dazu gibt es dann noch inhaltliche Fehler, wie die Behauptung, dass bei der Wir-haben-Es-satt-Demo gegen Vitaminmangel gekämpft wird. Gegen Vitaminmangel?! Haben sich die Redakteure überhaupt ein einziges Plakat richtig angeschaut?

Aber am meisten hat mich aufgeregt, dass es ja angeblich gar nicht um den Geschmack geht, sondern nur um die Haltung. Das soll dann zur Folge haben, dass die Teller leer sind und man nicht mehr essen darf. Was ist das denn bitte für eine schwachsinnige Gleichsetzung? Vegan = eklig, hungrig und immer gesund? Niemand darf/kann mehr sündigen?
Also ich habe meistens einen vollen Teller mit super leckeren Sachen. Man braucht sich ja nur mal diesen Blog hier anschauen. Oder man wirft einen Blick in die Kochbücher von Björn Moschinski und Co. Da gibt es seitenweise leckeres Essen und das ist nicht immer nur gesund, sondern manchmal auch sehr sündhaft!

Natürlich gibt es auch die Gesundheitsveganer*innen, die sich - anders als ich - wahrscheinlich keine Tafel Schokolade vor dem Fernseher reinschaufeln würden oder die Leute die ihr Wasser in 1.900 € teuren Wasserfiltern aufbereiten, aber die tun damit ja auch niemandem weh. Und auch ungefiltertes Wasser zu trinken oder Zucker zu essen schadet niemanden außer demjenigen selbst. Darum sollen die doch machen was sie wollen!
Das man das selbe nicht bei Fleischessern sagen kann liegt vor allem daran, dass für den Konsum von Fleisch Lebewesen getötet werden und die Umwelt und der Mensch unter der Herstellung des Fleisches leiden müssen. Das sollte man auf keinen Fall ignorieren, nur um sich für einen Moment dem Genuss hingeben zu können. Den Reporter hat es am Ende dann doch nicht interessiert. Er hat sich auf der Grünen Woche dann den Bauch voll geschlagen - leider nicht in der Halle, in der es die veganen/glutenfreien/zuckerfreien Lebensmittel gab. Das wäre aber eh nur was für die Gutesser gewesen...

Sonntag, 8. Februar 2015

Mein Januar war... sehr voll und Berlin-lastig

Im Dezember habt ihr ja keinen Monatsrückblick von mir bekommen, aber dafür gabs ja einen Jahresrückblick.
In meinem Januar war eine ganze Menge los. So war ich zum Beispiel dreimal in Berlin und habe da auch eine ganze Menge erlebt. Vom Campusgrün-BuVo aus haben wir eine Klausurtagung im Wendland gehabt und es war echt schön, die lieben Menschen wieder zu sehen. Im Stura gabs natürlich auch wieder einiges zu tun, genauso wie beim Projekt alternative Mensa oder der GHG. Ein Glück macht mir das Ganze so viel Spaß, sonst würde ich ja nicht so viel Zeit dafür aufwenden. Ganz schön war auch der 100. Geburtstag meiner Uroma, weil ich dort viele liebe Familienmitglieder getroffen habe. Ein sehr großer Teil meines Januars ging aber für die Uni drauf. Ich steckte grade mitten in der berüchtigten "Klausurenphase" und dafür musste ich sehr viel lernen. Außerdem hatte ich ja immer noch Vorlesungen, Seminare, Referate und Co.
Mein Januar war also sehr voll, deswegen ist es mir auch nicht so leicht gefallen, mich für 5 Favoriten zu entscheiden, aber ich glaube ich habe ganz gute gefunden. ;)
Wenn man so viel zu tun hat wird Freizeit unweigerlich zu einem Favoriten. Uni, Stura und Co. macht zwar auch Spaß, aber irgendwie sind des doch Verpflichtungen, deswegen  habe ich die Zeit in der ich gar nichts musste extrem schätzen gelernt. Ein Spieleabend mit vielen tollen Menschen, ein Nachmittagskaffee mit einem guten Freund, das Bouldern oder Abende auf der Couch mit meinem Liebsten sind dafür nur beispielhaft. Es kommt nicht so oft vor aber es ist dafür umso toller.
Einen guten Teil meiner Freizeit habe ich in Berlin verbracht. Diese schöne Stadt ist ja eigentlich ein "All-Time-Favorite" von mir, aber da ich im Januar ganze 3mal dort war wollte ich es einfach noch mal extra erwähnen. Das erste Mal war bei "Wir haben es satt!", das zweite Mal auf der "V-Delicous" Messe und das dritte Mal auf einem Konzert.  Alle drei Male waren echt cool und ich war froh es gemacht zu haben.
Das Konzert war übrigens von Alex Goot, mein Dritter Favorit im Januar. Musik hat mir ja allgemein diesen Monat versüßt, schließlich habe ich mir auch neue Kopfhörer gegönnt. Aber wohl am meisten gehört habe ich eben seine Musik. Ich war übrigens begeistert vom Konzert, es war echt schön obwohl oder grade weil es eine kleine Location war. Da konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen ein T-Shirt mitzunehmen. Mein aktuelles Lieblingslied von ihm ist übrigens dieses - grade so noch Januar-tauglich. ;)
Am gleichen Tag, an dem das Konzert stattfand, waren wir auch Pizza essen. Davon habe ich euch ja hier schon reichlich vorgeschwärmt, deswegen ist es kein wunder, dass ich es nun als Favoriten hervor hebe. Sie war einfach himmlisch. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Als letzten Favoriten habe ich mein 5-Jahres-Journal ausgewählt. Es ist ein schönes Ritual jeden Abend eine Frage darin zu beantworten und es wird bestimmt auch sehr spannend, wie sich die Antworten im Laufe der Zeit so verändern werden. Schaut hier ruhig mal ob es auch was für euch ist.

Sonntag, 1. Februar 2015

"Sfizy Veg" Berlin NeuKölln - oder die beste Pizza, die ich je gegessen habe

Nein, ich lehne mich damit nicht zu weit aus dem Fenster. Die Pizza war genial, wenn ich nur an den Geschmack denke, schmelze ich dahin. Aber beginnen wir von vorne.
Ich hatte schön öfter mal davon gehört, dass es in Berlin eine vegane Pizzeria geben soll, die eine "Dreikäse"pizza anbietet. Seit dem ich Veganerin bin war ich nun schon sehr oft in Berlin, aber in dieser Pizzeria war ich nie. Warum auch immer. Aber am Mittwoch war es endlich so weit. Mein Freund war eineinhalb Wochen zuvor schon dort und hat danach ausschweifend davon geschwärmt. Deswegen war klar, dass wir vor einem Konzert am Mittwoch unbedingt ins "SfizyVeg" mussten.
Und ich muss sagen, dass die Realität meine Hoffnungen noch übertroffen hat. Die Pizzaria ist ein kleines Lokal in Neukölln, dass eher alternativ als italienisch anmutete. Meinen Geschmack traf es auf jeden Fall vollkommen. Beim Blick in die Karte war ich erstmal ein kleines bisschen überfordert, da stehen so viele Sachen drinnen, die unglaublich lecker klingen. Schaut ruhig hier mal rein. Mein Freund und ich haben uns entschieden zwei unterschiedliche Pizzen zu nehmen, damit wir eine größere Auswahl probieren können. Entschieden haben wir uns für die "Hot Vegan Chilli senza carne" - eine Pizza mit Veggie-Hack, Chili und Zwiebeln - und selbstverständlich für die "Tre formaggi". Außerdem wähle ich als Getränk einen Schoko-Erdbeer-Sojamilchshake.
Zum Bestellen ging man nach vorne und dann kam das Getränk auch schon ganz fix. Und ich war an diesem Abend geschmacklich direkt im Himmel angekommen. Dieser Shake war so unglaublich lecker, ich hätte ihn am liebsten direkt geleert und noch einen bestellt. Das habe ich natürlich nicht getan, es musste ja Platz für die Pizza bleiben. Und die hat das Niveau deutlich gehalten. Der Teig war grandios knusprig, der Käse hatte eine traumhafte Konsistenz und der Geschmack war einfach himmlisch. Ganz besonders in die "Dreikäse"pizza hätte ich mich rein legen können. Geschmack kann man so schlecht beschreiben, probiert es einfach selbst mal aus. Von der Menge her ist eine solche Pizza übrigens mehr als genug. Ich war nach der Hälfte im Grunde schon satt. Was bei dem Geschmackserlebnis natürlich kein Grund zu aufhören war. ;)
Ich habe auch ein paar Fotos gemacht, jedoch mit dem Handy. Deswegen sind sie verdammt schlecht, entschuldigt bitte. 



Sonntag, 18. Januar 2015

"Wir haben es satt!" - 17.01.2015

Gestern war wieder eine "Wir haben es satt"-Demonstration in Berlin. 50.000 Menschen waren auf den Straßen und haben gegen Agrarindustrie, TTIP, Gentechnik und Co. demonstriert. und ich war bereits zum 5. Mal dabei. Es war wieder großartig, ihr seht ja auf den Bildern wie bunt alles war.
Viel mehr will ich grade gar nicht dazu sagen, ihr seht ja die Bilder und ein paar Links habe ich auch noch:
Homepage der Veranstalter
ARD-Bericht
rbb-Bericht
Fotostrecke SpiegelOnline
Artikel Zeit.de