Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Freitag, 31. August 2012

Billigfleisch - Was soll das?

Nachdem ich Vegetarierin geworden bin, war Fleisch kein großes Thema mehr für mich. Ich weiß was dahinter steht und habe mich deswegen ganz bewusst dagegen entschieden. Danach habe ich mich nie wieder mit dem "Produkt Fleisch" beschäftigt sondern Abstand gehalten. Mittlerweile wird mir sogar regelmäßig schlecht wenn ich an der Fleischtheke vorbei muss, ich finde Fleisch einfach nurnoch ekelhaft. Nicht unbedingt wegen des Geschmackes, sondern wegen der widerwärtigen Haltung und Schlachtung der Tiere, sowie der ganzen Chemikalien, Fäkalien und was sonst noch so alles im Schnitzel steckt.
Heute habe ich mich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder mit Fleisch auseinander gesetzt, weil ich morgen kochen möchte/soll und meine Mama sich "echtes Fleisch" gewünscht hat. Da stand ich also mit meinem Freund im Rewe vorm Kühlfach in denen das ganze tote Tier schön in Plastik abgepackt rumlag. Die Auswahl der Marken war relativ breit. Es gab das Fleisch von der Rewe-Biomarke, einer Mittelklasse-Marke dessen Namen ich mir nicht merken wollte und das "Hammerpreis"-Fleisch von Tip. Wofür wir uns entschieden habe? Bio - natürlich. Die Tiere haben wenigstens noch Auslauf, bekommen Nahrung, die dieser Bezeichnung noch würdig ist und werden nicht auf Ultra-Antibiotikadosis gesetzt. Das die Schlachtung nicht besser abläuft weiß ich, und das alles rechtfertigt nicht das Morden - Aber es ist besser als Qualzucht-Giftfleisch. Dennoch kamen wir nicht drumherum Preise zu vergleichen. Das Biofleisch - die minimalen lebenswürdigen Umstände - ist bis zu 4mal so teuer gewesen, wie das Billigfleisch. Und dann habe ich erst wieder darüber nachgedacht was das eigentlich bedeutet...
Es bedeutet, dass jeder, der nicht bereit ist, etwas mehr für Qualität zu bezahlen, die grausamen Umstände in der Massentierhaltung und Turboschlachtung, rechtfertigt und begründet. Das soll heißen - Die Konsumenten sind Schuld am Leid der Tiere. Das klingt hart, ist aber so.
Schließlich heißt es ja "Die Nachfrage bestimmt das Angebot". Und das Volk verlangt nunmal nach Billigfleisch. Nur 1% des in Deutschland produzierten Fleisches ist Biofleisch, weil die Konsumenten nicht dazu bereit sind, Bio zu bezahlen. Stattdessen wählen sie lieber Tierqualen und giftige, krebserregende "Nahrungsmittel".
Ich höre jetzt schon wieder die Stimmen die rufen "Arme Hartz-IV-Empfänger oder Familien mit Kindern können sich doch kein Bio leisten! Die haben doch garkeine Wahl!" Das ist sowas von falsch, dass ich garnicht weiß womit ich anfangen soll, zu begründen. 
1. Vegetarische Ernährung ist nachweißlich günstiger, als Mischkost. Ihr könnt dazu diese z.B. Studie in betracht ziehen.
2. Sollte die eigene Gesundheit, bzw. die Gesundheit der Kinder einem das nicht wert sein? Ich denke da ist es besser, an einer anderen Stelle zu sparen. Man muss z.B. nicht mehr zu McDonals gehen oder man macht einen Ausflug ins Freie statt ins Kino.
3. und das ist meiner Meinung nach der logischste Grund: Man muss nicht jeden 2. Tag Kotelett und jeden Tag Wurst essen. Wenn man einmal alle ein bis zwei Wochen Fleisch ist, kann man sich das viel gesündere und bessere Biofleisch leisten. Es gibt so tolle und leckere vegetarische Lebensmittel und dem zu folge auch Gerichten, die dazu auch noch viel gesünder und nahrhafter sind als Fleisch. 
Es ist also ein Irrtum anzunehmen, man muss das Billigfleisch von Tip kaufen. Das muss man garnicht.

Nun, ich möchte mit diesem Artikel nicht alle Fleischesser verurteilen. Ich möchte sie darauf hinweisen, dass sie jedes Mal im Laden die Wahl treffen, ob sie Tierqual unterstützen und gifte Nahrungsmittel unterstützen oder nicht.
Und jeder, der von den Missständen weiß (das ist fast jeder) ist Schuld am Tierleid, Schuld am Welthunger, Schuld an den eigenen, damit einher gehenden Gesundheitsproblemen, Schuld am Klimawandel. Natürlich nicht allein. Millionenmitkonsumenten und nicht zuletzt die grausamen Produzenten sind ebenfalls Schuld daran.
Diese Schuld kann man sich zu einem gewissen Teil abschreiben, wenn man Bio kauft. Diese Schuld kann man zum Großteil hinter sich lassen, wenn man vegetarisch lebt. Und diese Schuld wird man vollständig los, wenn man vegan wird.
Ja ihr seht, ich bin das Süßholzraspeln leid. Ich bin das ganz "Jedem das seine", "Jeder wie er will" und "Ich will niemanden verurteilen" leid. Ich will einfach einmal sagen was ich denke und was schlicht und einfach die Wahrheit ist, statt es jedem recht zu machen und meinen Mund zu halten. Deswegen habe ich genau das jetzt getan. Man mag mich jetzt "Militanten Veganer", arrogant, besserwisserisch oder Moralapostel nennen.
Wenn das der Preis dafür ist, dass man die Wahrheit sagt - Gut! Ich will nicht die Augen vor dem verschließen was auf der Welt passiert. Ich will die Welt besser machen und auch ich bin und war noch lange nicht perfekt.
Jeder hat die Chance, etwas zu tun und diese Bilder nicht mehr zu ignorieren. Wer es trotzdem tut - bitte. Der soll sich später nicht beschweren und wie sagt man so schön. "Jeder bekommt irgendwann, was er verdient."


Sonntag, 26. August 2012

Always look on the bright side of life

Jaja die schönen Dinge des Lebens... Im Sommer kann man sie besonders  genießen.  So macht es gleich noch viel mehr Spaß, seine Zeit in der schönen Natur draußen zu verbringen. :)
 Gestern war ich mit meiner Familie im Harz und obwohl das Wetter nicht immer ganz ideal war, war es trotzdem super schön!
 Auf Dauer sind die Berge aber nichts für mich... Da mag ich es bei uns im Flachland viel mehr. Da fällt mir ein: Ich will endlich mal wieder ans Meer *-*

Und was gehört zu solchen tollen Tagen dazu? Natürlich - leckers Essen! =P
Genau deshalb gebe ich jetzt mal damit an, was ich die letzten Tage so gutes gegessen habe.

Gnocchi mit Kidneybohnen
Ich hatte schon seit Eeeeewigkeiten keine Gnocchi mehr gegessen - Es wurde echt mal wieder Zeit!



Blätterteigtaschen einmal mit Spinat und einmal mit Mischgemüse
Wir haben auch noch kleine, süße mit verschiedener Marmelade und Schokocreme gemacht, ich habe da aber das Foto vergessen.


Doppel-Schoki-Brownies mit Schokostückchen
Aus Faulheitsgründen mit der Fertigmischung von EnerBio gemacht. Hat aber trotzdem super lecker und schön Schokoladig geschmeckt. 



 











Eine Art Tacos, gefüllt mit eine Soße aus Chilibohnen, Mais, Sojagranulat, Paprika, Tomaten und passierten Tomaten. Die Soße habe ich den Tag danach nochmal mit Reis gegessen weil es viel zu viel war und außerdem lecker geschmeckt hat.



 Weil das "Normale" auch immer wieder super lecker ist: Nudel mit Tomatensoße! Yamyam! *___*


Außerdem habe ich mir noch ein paar gute, saure vegane Gummibärchen aus dem Bärenland gegönnt.
Leider ist die vegane Auswahl dort nicht so groß wie erhofft, da die meisten der "Stärke-Bären" mit Bienenwachs überzogen waren. Echt schade...=/





Das ist zwar etwas Out-of-topic aber egal. Meine neue CD ist endlich angekommen! "In your athmosphere" von Alex Goot, einem Musiker, der seine Musik hauptsächlich für You Tube macht. Eigentlich ist Pop-Musik nicht ganz meine Richtung, aber seine Musik ist echt gut. So gut, dass ich ihn für Unterstützenswert halte und seine CD gekauft habe. Leider ist er hier eher ein Geheimtipp und ich musste die CD aus den USA importieren lassen. Nicht unbedingt klimafreundlich, aber ich denke einmal kann ich mir das verzeihen...


Freitag, 24. August 2012

TV-Tipp: "Fleischlos glücklich? - Ein Selbstexperiment" heute 20.15 Uhr auf 3sat

Die TV-Autorin Sigrid Faltin startete Anfang diesem Jahres den Versuch, ein (erstmal) ein halbes Jahr ohne Fleisch zu leben. Dabei wurde sie von einer Ernährungsexpertin begleitet.
Ich bin schon echt gespannt, wie objektiv diese Doku wohl sein wird und vorallem, wie ihr Fazit danach aussehen wird. 
Einen Artikel dazu gibt es bei Stern-Online.

Mittwoch, 22. August 2012

Asiatisches Zeug... oder so.^^

In den letzten Tagen habe ich irgendwie verhältnismäßig viel mit asiatischem Krims Krams zutun. Zuerst einmal wisst ihr ja, dass ich letztens im Asia-Großhandel war, woraus resultiert, dass wir massig asiatisches Essen zu Hause haben.Das genialste ist ja der große Reissack und passend dazu, haben wir uns jetzt einen Reiskocher angeschafft. (Den ich, wenn ich studieren gehe, klauen werde, muhahahahaaaa ;D) 
Da wir dafür aber nicht allzu viel Geld ausgeben wollten, haben wir nur einen kleineren bei Rossmann gekauft. Er hat 14,99€ gekostet, beinhalten den Kocher samt Kabel, eine Dosierhilfe für den Reis und einen Reis-Rausnehm-Löffel. Darin kann man bis zu 5 Portionen Reis auf einmal kochen, was für unseren kleinen Haushalt aber vollkommen genügt. Zudem ist er mit einer Warmehaltefunktion ausgestattet, die sich praktischerweise automatisch einschaltet, wenn der Reis fertig ist. Ich habe ihn bis jetzt 2mal benutzt und bin absolut zufrieden. Das kochen und vorallem danach rausnehmen in viel einfacher als im Kochtopf und außerdem ist die Qualität des gekochten Reises besser. Schade finde ich nur, dass man nach dem Kochen bzw. Warmhalten den Stecker rausziehen muss, damit der Kocher nicht mehr im Stand-By ist. Aber sonst bin ich absolut zufrieden damit.
Mein Highlight war aber das Sommerollen zubereiten mit Linh. Es hat echt Spaß gemacht auch wenn es wirklich viel Arbeit gemacht hat. Wir haben unsere vietnamesischen Sommerrollen mit Reisnudeln, Tofu, Eisbergsalat, Kartotten, Morcheln und Sojasprossen gefüllt und für die Nicht-Veganer gab es noch Ei dazu. Weil ich die Sommerrollen so lecker und toll finde, bekommt ihr jetzt eine ausführliche Kochanleitung mit viiiiel Bildmaterial von mir.

Sommerrollen
Zuerst einmal gibt es viiiel Schnippelarbeit. Alle Gewünschten Beilagen, also in unserem Falle Morcheln, Tofu und Karotten in kleine längliche Stift schneiden, der Tofu sollte aber noch nicht zu klein sein, weil er sonst nicht so bratfähig ist. Die Sojasprossen werden ganz gelassen und der Eisbergsalat nur etwas kleiner gerissen. Nebenbei kann man schon die Reisnudeln kochen, die die Hauptfüllung der Sommerrollen bilden. Diese müssen nähmlich komplett auskühlen.
 Die kleinen Zutaten werden nun gemischt und gebraten, jedoch sollten die Sojasprossen als letztes in die Pfanne geben werden damit sie nicht zu labbrig werden. Genau richtig sind sie wenn sie schon etwas schwabbeln aber noch immer etwas knackig im Biss sind. Angebraten wird alles mit reichlich Sojasoße und einer Prise Salz und Zucker.
Danach gehts langsam ans Eingemachte. Der Tofu wird nun klein gestifftelt, jedoch sollte wie auch beim Gemüse darauf geachtet werden, dass es nicht zu klein wird. Denn sonst fällt beim Essen alles raus oder bleibt beim Dippen in der Soße hängen.
Dann werden schonmal alle Teller vorbereitet und eine große Schüssel mit heißem Wasser bereitgestellt.
 Jetzt gehts ans Füllen. Ein Blatt Reispapier wird schnell im heißen Wasser gedreht und grade auf einen großen Teller gelegt.
Nun packt man etwa mittig einen länglichen Haufen der Reisnudeln und streut kleinere Mengen der Beilagen daneben. Passt auf das es nicht zu dick oder zu breit wird, sonst klappt das Rollen nicht!
Nach dem Rollen, was ich euch leider nicht verständlich erklären kann, wird angerichtet. Je nach Hunger brauch man pro Person 2 bis 4 Rollen und am besten sind sie, wenn sie schon ausgekühlt sind.
Soßen zum Dippen (z.B. Chili oder Sojasoße) werden in kleinen Schälchen angerichtet und jetzt können sie verspeist werden.
 Sommerrollen sind, wie der Name schon sagt, für den Sommer besonders schön, weil sie schön frisch sind und nicht irgendwie schwer im Magen liegen. Außerdem sind sie total gesund und schmecken auch noch sehr lecker!
=)

Montag, 20. August 2012

"Wie ich auf Abenteuerreise ging" oder "Mein 1. Besuch im Asiagroßhandel"

Ich weiß nicht welcher Titel besser passt... 
Den die ganze Aktion hatte ein merkwürdigen Charakter, alles wirkte irgendwie leicht kriminell und so als ob die Mafia gleich um die Ecke gefahren kommt. Schon allein die Lagerhallen erinnerten mich an irgendwelche Gangsterfilme. Leider habe ich versäumt Beweisfotos zu machen und so könntet ihr das alles hier auch für rassistische Vorurteile halten - aber es war so, ehrlich! ;)
An dieser Stelle möchte ich gleich meiner lieben Freundin Linh danken, die dafür gesorgt hat, dass meine Mama, mein Freund und ich nicht tot in der Ecke liegen uns halbwegs mit dem Händler verständigen konnten. (Sie hat alles allein auf Vietnamesisch geklärt, haha. =D) Ohne sie hätte ich dieses Abenteuer nicht bewältigen können.
Denn schon allein die Auswahl dort hat mich vor eine große Hürde gestellt. 1.000.000.000 Sachen die ich noch nie gesehen habe, hauptsächlich beschriftet mit Sprachen die ich niemals sprechen werde.

Naja wie ihr seht habe ich letztendlich doch einiges gefunden.
Zuerst wäre da einmal die groooße Flasche Sojasoße (1) chinesischer Herkunft und der Marke Haiyin Bridge, dessen Preis einfach unschlagbar ist. Sie hat 2€ bis 3€ gekostet, soviel bezahle draußen ich für ein kleines Fläschlein der Soße, die für mich fürs Tofu zubereiten einfach unverzichtbar geworden ist.
Dann habe ich mir noch einen 10 LBS (ca. 4,5 kg) schweren Reissack mit thailändischem Jasminreis(2) (<3) mitgenommen, da mir der asiatische Reis als besser als der deutsche ans Herz gelegt wurde und Jasminreis einfach mal herrlich duftet wenn er gekocht ist. Die Menge wird denke ich eine Weile halten aber trockenes Getreide verdirbt ja nicht so schnell. Der Reis kommt übrigens von der unaussprechlichen Marke "suphanahongsa". Ich hoffe wir finden die Tage ein passendes großes, schönes Gefäß dafür, dann muss es nicht mehr in dem komischen Sack rumliegen. Der dazu passende Reiskocher wird die Tage ebenfalls hoffentlich folgen.
Nun, ihr wisst vielleicht schon, dass ich liebend gerne scharf esse und Chilisoßen liebe, deswegen konnte ich natürlich nicht darauf verzichten mir jewals eine große Flasche Sweet Chili Soße (3) und Sriracha Hot Chili Soße (4), die beide von der Marke Flying Goose Brand sind, mitzunehmen. Die Soßen sind das einzige wo ich 100% Garantie darauf geben kann, dass es auch schmeckt. ;D
Die Nummer 5 wird mein großes Experiment. Die englischen Worte für "Sojabohnen Pudding Pulver" haben mich neugierig gemacht und ich habe mir das Zeug einfach mal mitgenommen. Jedoch kann ich bis jetzt nicht sagen was genau das eigentlich ist oder wonach es schmeckt. Im Karton sind viele kleine Plastiktütchen (auf denen auf einmal Soybean Cheese steht O.o) mit dem Pulver und auf der Zutatenliste steht bloß Rohrzucker, getrocknetes Sojabohnenextrakt und Sojaeiweiß. Nunja ich bin jedenfalls gespannt wie dieses was auch immer von Mount Elephant schmecken wird. Ich werde versuchen so schnell wie möglich zu probieren euch hier den entsprechenden Testbericht verlinken.
Als nächstes schnappte ich mich das Reispapier(6) von "Bánh tráng viêt nam", weil ich endlich mal meine eigenen Sommerrollen ausprobieren möchte. Die Marke ist wohl die beste und beliebteste dafür, deswegen habe ich einfach das genommen.^^
Ebenfalls für den Zweck der Sommerrollen aber auch für einfach so (weil die so schmecken <3) habe ich mir diese große Packung Glasnudeln(7) von Lamfood gekauft. Glasnudeln habe ich erst letztens wieder für mich entdeckt, jedoch gibt es die Nudeln im Supermarkt nur in kleinen 100g Packungen für viel Geld. 
Trockene Pilze, in diesem Falle Morcheln (8) von Golden Turtle Brand, habe ich auch mitgenommen, weil ich sehr gerne Pilze esse und die Dinger bis jetzt leider nur am Asiaimbiss vorgesetzt bekommen habe. Nunja, jetzt habe ich selber welche. 
Die Röstzwiebeln (9) habe ich eigentlich nur spontan mitgenommen, weil sie günstiger und mehr sind als im Supermarkt. Und mit Röstzwiebeln kann man eigentlich nicht viel falsch machen, oder?
Zuletzt fand ich noch diese Sojaschnetzel (10) von AJS, die für die vegane Küche auf jeden Fall gut sind. :)
Alle Produkte sind selbstverständlich vegan, dass wurde mir zugesichert (Von Linh oder deutscher Zutatenliste)
Die wirklich positive Erfahrung am Asiagroßhandel ist, dass es wirklich viele vegane Produkte gibt, die man so vielleicht nicht machen würde. Außerdem sind die Preise top und die Auswahl ist groß.
Das Ambiente selbst ist leider nicht so toll, besonders die lebend verkauften Meerestiere haben mich echt schockiert...
Habt ihr schon solche Erfahrungen gemacht?




Es gibt sie noch - Parkuhren! =D
Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie finde ich sie sehr stylish! Schön dich zu sehen liebe Parkuhr!

Samstag, 18. August 2012

CSD Magdeburg 18.08.2012

Heute war bei uns in Magdeburg der 11. Christopher Street Day. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen und bin mit meinem Freund und meinem kleinen Bruder hingegangen.
Dazu muss man ja nicht homo- oder transsexuell sein, wir sind gegen Homophobie und Diskriminierung und für die Gleichstellung der Homoehe, Gesetztesanpassung usw. Deswegen sind wir da ja genau richtig. Außerdem finde ich die ganze "Szene" irgendwie super cool und es macht immer wieder Spaß mit einem Trupp Menschen für eine gute Sache auf die Straße zu gehen :)
Naja ich wollte mit euch ein paar Eindrücke teilen und zeige euch hier ein paar Fotos. (zum vergrößern anklicken)

Man beachte den Spruch...;)

2 der 3 Wagen. Wir sind gelaufen, nicht gefahren.


Ich finde Trasexuelle echt voll cool =D

Unser toller Banner. ;)

Am Bahnhof Neustadt ging es los. 6,2 km bis zur Hegelstraße


Wie immer unterwegs mit den Grünen.

Greenpeace hat sich auch mal blicken lassen. :)

Straßen blockieren ist schon irgendwie cool =D


Auf dem Fest danach. Das grinsende Etwas ist mein Liebster ;D

Die Parteien haben es sich nicht nehmen lassen, sich zu profilieren.


Cooles Armband (Nun an meiner Federtasche platziert)
Haha =D


Wo wir grade bei Thema Toleranz sind:
Folgender Sticker klebte bei mir um die Ecke an einem Stromkasten. Dank der tollen Fingernägel einer Freundin konnten wir es zum glück sehr schnell wieder entfernen.
Ich finde es einfach schrecklich, dass eine so menschenverachtende Partei bei uns in der Gegend grade in der Jugend immer mehr Anklang findet. Die NPD scheint vielen irgendwie das zu geben was sie suchen und es ist mir unbegreiflich wie das sein kann... Was sagt ihr dazu?

Mittwoch, 15. August 2012

Vegan hier und dort

Ja ich bin jetzt wieder da und habe es leider nicht geschafft, zwischendurch zu schreiben. Halt nicht ganz... Ich habe eine Unterseite mit dem Titel "Über mich" gemacht. Was sagt ihr dazu?

Naja ich war jetzt das erst mal vegan um Urlaub, das heißt bei den Eltern von meinem Freund. Die Familie ist an und für sich super toll, aber was meine Lebensweise angeht sind sie leider nicht so besonders tollerant. Besonders der Vater von meinem Freund hackt sehr gerne darauf rum und macht "Späße" auf meine kosten.
Nunja ich muss sagen mir ging das schon sehr auf den Keks. Mal kam es auch zu halbwegs anständigen Diskussionen aber das war leider nicht die Regel. Manche Leute sind einfach unbelehrbar. Ich finde, in diese Menschen muss man nicht unnötig Energie investieren... Oder was sagt ihr dazu?
Die Familie hat 2 supersüße junge Labradore. <333

In dieser Zeit wo ich dort war, war teilweise super geniales Eiswetter. Ich habe mir schon immer Sorgen gemacht, wie das wird mit dem unterwegs Eisessen. Die große Überraschung - immer wenn ich Eis wollte, gabs auch welches für mich. :)
Super leckeres Sorbeé gab es zum Bespiel in einer Eisdiele wo ich auch leckere Erdbeeren und Pfirsiche dazu bekommen habe. Mjam.

Sonst war unterwegs Essen leider nicht so einfach. Oft gab es für mich nur Pommes (die leider auch nicht immer vegan sind) und darauf habe ich natürlich nicht immer Bock. es wird mir auf Dauer viel zu Eintönig. Was sich als gute Alternative erwiesen hat, waren asiatische Imbisse. Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten hat sich bis jetzt immer mindestens ein veganes Gericht gefunden.
Eine Erfahrung war jedoch weniger schön. Wir waren mit dem Opa von meinem Freund Essen in einem Restaurant mit sagen wir "gutbürgerlicher Küche". Der erste Grund zur Frustration: Jedes Gericht, mit Ausnahme der Vorsuppen, hatte eine Fleisch"beilage". (Das die Europäer Fleisch immer in Übermengen essen müssen. >.<) Naja aber das lässt sich ja eigentlich gut rausbestellen.
Naja eigentlich wollte ich eine Tomantensuppe und Kartoffelklöße mit Apfelrotkohl (Ich liebe es <3) essen. Nichts da. "Den Rotkohl gibts aber nur mit Speck!"  - "Kann man den nicht auch ohne machen?" - "Neiiiin, der ist immer vorgekocht!" Kein Kommentar.
Nunja letztendlich gabs dann Kartoffelklöße, Sommergemüse und ne Tomantensuppe.

Und ich habe eine akzeptable Alternative zu meinem jetzt leider geschlossenen Coffeeshop gefunden - Coffee Fellows.
Vieles von ihren Getränken kann man mit Sojamilch bestellen bzw. es sind gar keine Milchbestandteile drin. Wie in diesem tollen Fruchtshake. Das ist einfach Fruchtpüree, ich hatte Himbeere, und crushed Ice. Schmeckt richtig schön fruchtig. <3
Und dieser olle Plastikbecher ist garnicht so oll. Denn er ist aus diesem komisch Mais-was-weiß-ich-Zeug und deswegen kompostierbar. Vielleicht subideal aberbesser als garnichts. :)