Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Samstag, 29. September 2012

Frühstück mit ohne Tiere ;)

Ja das wird wieder eine Bildersammlung von verschiedenem Essen und den süßen Tierchen in meiner Umgebung :)
Dabei habe ich mich dieses mal nur auf das Frühstück spezialisiert, weil ich weiß, wie schwer es mir anfangs gefallen ist, etwas Veganes zum Frühstück zu finden, was auch noch gut schmeckt.
Aber erstmal etwas anderes...

*Achtung, Jammercontent* Mein Freund, der ab Montag Frischlingsstudent ist, ist gestern nach Halle umgezogen. Natürlich war ich dabei, auch weil wir danach weiter zu seinen Eltern gefahren sind. Meinem Rücken, der schon eine ganze Woche lang Zicken macht (Ich muss dauernt zum Spritzen *schnief*), fand das natürlich nicht so lustig. 1 Stunde Autofahrt, Möbel in den 4.Stock schleppen und nochmal 3 Stunden Autofahrt waren zu viel für ihn und im Auto hab ich so richtig still in mich hinein gelitten. Das einzige was mich da noch so richtig getröstet hat, war auf die nächtliche Autobahn zu starren und der Stimme von Till Lindemann zu lauschen...Jammercontent Ende*
Nunja was ich eigentlich wollte... Kennt irgendjemand von euch so richtig gute vegane Restaurants/Imbisse in Halle oder Leipzig? Die Vleischerei kenne ich ja schon, aber ich würde auch gerne noch mehr ausprobieren. Danke schonmal :)

Okay, jetzt kommen aber wirklich die Fotos!
Wenn man mal etwas mehr Zeit und Hunger hat...Tost mit Zuckerrübensirup, Schokomüslie, Apfel und frischer Apfelsaft.
Was willst du???
Unterwegs gekauft. Yam! <3

Moglies neuer Lieblingsplatz - Der Wäscheimer!
Brötchen mit Pilzpastete, Gurke und Weintrauben
Schöner frischer Gurkensalat
Man könnte denken, sie führt etwas im Schilde, da auf dem Schrank...
Dümdümdüm-dümdümdüm-dümdümdüm
Stulle mit Sonnenblumenkerncreme, Stulle mit Margariene und Kräutern und Blätterteigfächer
Wer hat sich denn da versteckt?
Meine Aika mal wieder besucht *___*
Ist sie nicht süß? <3

So ihr lieben... Das wars erstmal! =)
Für mich gehts gleich los zum Konzert, wuhu! Ich freue mich drauf! (Und mein Rücken erst...O.O) 

Dienstag, 25. September 2012

Vegan MoFo

Kennt ihr schon den Vegan Month of Food? Ich bin durch den Blog von Cara darauf aufmerksam geworden und habe direkt beschlossen, mitzumachen.

Der Vegan MoFo ist ein Blogerevent, welches Post Punk Kitchen für Blogger aus aller Welt veranstalltet. Die Teilnehmer schreiben dabei wenn möglich täglich einen Post zum Thema Veganismus. Dabei sind der tiefen Themen keine Grenzen gesetzt. Ob Gerichte, Rezepte, Produkttests oder Gedanken, alles ist möglich! Alles kann und nichts muss. (Gut, vegan sein muss es. ;)) 
Nähere Infos findet ihr auf der oben verlinkten Website. Und wenn ihr noch mitmachen wollt, beeilt euch! Anmeldeschluss ist schon morgen, am 26.09.2012.


Mein Konzept
Ich habe beschlossen, dass ich meine Beiträge unter folgendes Thema stellen möchte: Mein veganes Leben.
Das heißt, ich werde versuchen jeden Tag etwas über die veganen des jewaligen Tages zu posten. Das beinhaltet Gerichte, Rezepte, neu ausprobierte Produkte, Diskussionen zum Thema oder einfach nur Gedanken die mir so im Kopf rumschwirren. (Also eigentlich all das, was ihr sonst auch in meinem Blog lesen könnt - nur gebündelter.)
Das ganze möchte ich mir reichlich Bildern illustrieren.
Beiträge dazu findet ihr dann unter dem Titel "Mein veganes Leben" mit der entsprechenden Nummer. Ich hoffe mal das ich das alles so realisiere, wie ich es mir vorstelle.. ;)


Wer von euch macht noch mit? Würde mich brennend interessieren!

Freitag, 21. September 2012

Jeder bekommt irgendwann, was er verdient...

http://ruthe.de/
Ich bin der Meinung, dass jeder etwas für seine Taten zurück bekommt. Sei es nun gut oder schlecht. Und irgendwie hat es die Menscheit auch verdient, oder nicht?
  • Menschen die von den Umständen der Massentierhaltung wissen, es ihnen aber egal ist und sie munter weiter essen --->Schlaganfall, Fettleibigkeit, Herzinfarkt..
  • Die Öllobby und die Politiker, denen sch**ßegal ist, was sie der Umwelt antuen---> Krankheit/Tod durch massiv verunreinigtes Wasser
  • Die Pharmaindustrie und Tierversuchslaboranten---> Krankheit/Tod durch angeblich ungefährliche Medikamente
  • ...
Ich könnte diese Beispiele noch ewig so weiter führen. Irgendwie wären sie doch selbst dran Schuld, oder nicht? Was sagt ihr dazu?

Montag, 17. September 2012

"Vleischerei" Leipzig

Am Samstag war ich auf einen Sprung in Leipzig und da ich ja so viele vegane/vegatarische Restaurants/Imbisse wie möglich ausprobieren möchte, habe ich mich im Vorraus informiert. Ausgewählt habe ich die "Vleischerei" weil mich der Name irgendwie direkt angesprochen hat.
Ich war mit meinem Freund da und nachdem wir 3.Mal dran vorbei gerannt sind, haben wir es dann gefunden. Schon seltsam, schließlich ist das Lokal schon von außen alles andere als unauffällig. Ich finde die Malerei richtig cool ausgefallen und direkt ansprechend. Zusammen mit einigen anderen Leuten haben wir denn gewartet, bis geöffnet wurde. Diese Öffnungszeiten sind doch einfach mal der Hammer oder? =D
Die Auswahl an Gerichten ist überschaubar aber auch sehr ansprechend. Ich hätte am liebsten all diese veganen Speisen mal durchprobiert weil es so gut klingt! Außerdem gibt es viele besondere Getränke, die man nicht überall bekommt.

Ich habe das Gyros mit Fritten gewählt. Dazu gab es 3 oder 4 verschiedene Soßen, die allsamt wirklich genial geschmeckt haben, so wie das ganze Gericht. Der frische Salat als Beilage hat wirklich gut gepasst und das ganze hat auch gut gesättigt. Mein Freund hatte eine Currywurst mit Fladenbrot, die geschmeckt hat, wie eine gute (vegane) Currywurst eben schmecken muss!
Wir konnten leider nicht dort essen, da wir etwas im Stress waren... Das ist der Grund für die hässliche Alufolie.
Fazit: Dieses reihn vegane Bistro ist wirklich etwas ganz Besonderes. Angefangen von dem witzigen Namen und der Genialen Wandmalerei über die Rechtschreibung auf der Speisekarte und der Ausgefallenheit der Menüs bis hin zur Einrichtung und der richtig schön grölenden Musik den manche vielleicht auch als Lärm bezeichnen. Ich finde es schade, dass wir nicht länger dort bleiben konnten, denn ich bin wirklich hin und weg vom Flair in diesem Laden. Da ich den Charme dieser Szene einfach nur liebe und das Essen fantastisch geschmeckt hat, kann ich nur sagen: Gerne wieder! =)

Mittwoch, 12. September 2012

Die McDonalds-Lüge - Teil 1 "Jetzt ist noch mehr Gutes drin!"



Wir sehen einen kleinen Jungen, schätzungsweise zwischen 6 und 8 Jahren, mit bedrückter Miene.  In vielen unterschiedlichen Situationen wird er von seiner Mama oder seinem Papa an der Hand hinterher gezogen. An seinem Gesicht ist deutlich zu erkennen, dass er eigentlich gar keine Lust hat. Deswegen schnappt er sich in der nächsten Szene seine Mutter an die eine und den Vater an die andere Hand und zieht sie hinter sich her. Die Szenerie um die 3 ändert sich, der Kleine bekommt ganz glückliche Augen, schaut nach oben und sagt fröhlich: „Ein Happy Meal bitte!“ Die freundliche Verkäuferin von McDonalds lächelt und nickt.
Dann wechselt die Einstellung. Vor einem weißen Hintergrund werden die Produkte des neuen Happy Meals eingeblendet und von einem nett klingenden Off-Sprecher vorgestellt und angepriesen. Dazu wird das neue Extra gezeigt: tolle Kinderbücher im Miniformat. Dann erscheint das Logo des Happy Meals, begleitet von einem eingänglichen Slogan des Sprechers. „Das McDonalds Happy Meal – jetzt ist noch mehr gutes drin!“ Die goldene Möwe erscheint und die Werbung ist zu Ende.

Nachdem ich diese Werbung gesehen habe, geriet ich ins Stocken. Das etwas Gutes in einem Menü von McDonalds stecken kann, dass konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Schließlich ist die Fastfood Kette nicht grade für ihre Nahrhaften Lebensmittel bekannt. Außerdem hat es mich stark irritiert, dass im Kindermenü jetzt Bücher mit drin sein sollen – Das konnte doch nur eine neue Marketing Strategie sein!
Aber natürlich waren dass alles nur Vermutungen. Die letzten Tage habe tiefgründig recherchiert und werde euch nun die Ergebnisse vorstellen, um am Ende die Frage zu beantworten: „Ist da wirklich was Gutes drin?“

Zu aller erst habe ich mich mal direkt beim Hersteller informiert. Die Website von McDonalds ist sehr professionell aufgemacht und gut „ausgeschildert“. Man findet mehr oder weniger direkt was man sucht und außerdem trumpft das Unternehmen noch mit vielen Speziellen Funktionen auf. Man kann sich z.B.  sein Wunschmenü direkt zusammenstellen und den Gehalt an Nährstoffen überprüfen.  Es wird also viel Geld und Energie darin investiert, dass der Kunde sich von der Qualität der Produkte überzeugen kann.
Qualität – dieses Wort wird auf der Homepage besonders groß geschrieben. McDonalds achte ständig auf die Qualität der Lebensmittel und überprüfe alle Zulieferer regelmäßig und aufmerksam. Man könne sich also sicher sein, dass das gut ist, was man da isst.
Direkt zum Happy Meal gelangt man über zwei Weg. In der Kategorie „Familie&Kids“ ist die Seite zum Happy Meal besonders kinderfreundlich, es gibt Spiele, lustige Videos und Infos zum neuen Spielzeug. Zu den Lebensmitteln steht rechts oben bloß ein kleiner Hinweis zu den neuen Produkten im Happy Meal: Der McFish, die Bio-Apfelschorle und die Bio-Apfeltüte.
In der Kategorie „Produkte“ finde ich jedoch nähere Informationen. Alle im Kindermenü bestellbaren Lebensmittel sind in verschiedene Kategorien aufgeteilt. Mit Klick auf die Bilder finden wir nähere Informationen dazu.Super! So brauche ich nicht lange suchen und kann das ganze schon mal oberflächlich  analysieren, indem wir die Bestandteile analysieren.

Hauptspeisen:
Da wäre zu erst einmal der beliebte Cheeseburger. Mit einem großen Siegel wird direkt darauf hingewiesen, dass das Fleisch aus 100% deutschem Rindfleisch besteht. Was ist daran so gut, fragte ich mich. Die Preise des Unternehmens weisen darauf hin, dass es sich um konventionelle Rinderhaltung handelt. Die Tiere werden also vermutlich unter unhaltbaren Bedingungen gezüchtet und mit Turbofutter gemästet, welches mit Antibiotika versetzt wird. Das essen dann auch die Kinder, wenn sie die Kuh essen und daraus folgt eine Antibiotikaresistenz mit fatalen Folgen. Das wirkt schon mal nicht wie etwas Gutes. Beim Cheeseburger wichtig ist natürlich auch der Cheddar-Schmelzkäse. Was von Milchprodukten wie diesen zu halten ist, werde ich später bei den Getränken erläutern. Eingebettet ist das ganze in zwei Weizenbrötchen. In diesen sind Eier enthalten, welche einerseits nachweißlich mit den Giftigen Stoffen der Qualzucht belastet sind (z.B. Dioxinskandal) und andererseits wieder Antibiotika enthalten. Zuletzt sind noch Kleinigkeiten wie Zwiebeln, Salzgurken, Ketchup und Senfsoße auf dem Burger, gegen die erstmal nichts einzuwenden ist.
Beim Hamburger sieht es genauso aus, nur das hier der Käse fehlt.
Also wenden wir uns jetzt den Hühnchenprodukten zu. Da hat das Kind die Wahl zwischen 2 Chickensticks oder 4 Chicken-McNuggets. Laut McDonalds bestehen sie aus zerkleinertem Hähnchenbrustfleisch, jedoch bestehen öffentliche Zweifel dran, ob nicht doch ganze Hühnerreste in den Nuggets landen. Das ist jedoch nur eine Vermutung und bis heute nicht bestätigt. Das verwerfliche am Hühnerfleisch ist jedoch, dass auch diese Tiere aus der konventionellen Intensivtierhaltung stammen. Bekannte Zulieferer sind zum Beispiel Wiesenhof, welche jährliche immer wieder mit neuen Skandalen auftrumpfen. Auch hier besteht wieder das Antibiotikaproblem. Gewürzt ist das Hähnchen mit Salz und anderen Gewürzen.
Zuletzt sehen wir uns das neue Produkt an: Den McFish. Leider gibt McDonalds hier keine Angaben zu den Inhaltsstoffen, aber dem Bild nach zu Urteilen besteht der Burger aus einen Stück Pressfisch unbekannter Art, zwei Weizenbrötchen und Ketchup. McDonalds wirbt hierbei mit einem Nachhaltigkeitssiegel für den Fisch, jedoch wurde das Siegel von MAAP vergeben, einem Umweltschutzbund, den das Unternehmen selbst gegründet hat. Also ist hier fraglich, ob man wirklich auf den nachhaltigen Fischfang vertrauen kann.
Beilagen:
Die beliebteste Beilage ist für die Kinder wohl die kleine Pommes. Dazu sagt McDonalds nur, dass sie aus Kartoffeln bestehen und in Pflanzenfett frittiert werden. Darin sehe ich schon das Problem, dass der Frittiervorgang die Pommes sehr fettig macht.
Statt der Pommes können die Kinder auch einen kleinen gemischten Salat wählen, bei dem noch Karotten und Kirschtomaten dabei sind. Dazu gibt’s ein Balsamico Dressing, bestehend aus einem Balsamicoessig und anderen Gewürzen. Daran scheint im ersten Moment nichts falsch zu sein, jedoch stelle ich hier in Frage, ob die meisten Kinder wirklich den Salat wollen.
Die Bioapfeltüte besteht nur aus klein geschnitten Bioäpfeln. Die Schale ist noch dran, also alle Vitamine erreichbar, jedoch sehe ich auch hier wieder das Problem, dass die meisten Kinder wohl eher die Pommes wählen.
Getränke:
Da wäre als erstes die Biomilch. Super gesund für Kinder und dann auch noch Bio. Das ist doch echt super! – FALSCH.  Milch ist nachweißlich ungesund. Sie fördert Osteoporose, Krebs und andere Krankheiten. Außerdem müssen auch die Biokühe dauerhaft schwanger gehalten werden und massenhaft Milch geben. Wenn sie nicht mehr leisten was sie sollen, werden sie genauso grausam geschlachtet wie die Kühe aus der konventionellen Tierhaltung.
Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, verschiedene Fruchtsäfte zu wählen.  Diese Möglichkeit scheint auf den ersten Blick gut und gesund zu sein.
Die letzte Möglichkeit sind die kleinen Softdrinks. Dabei ist es entscheidend, welches gewählt wird. Eine Selter ist sicherlich gesünder als eine Coca Cola, jedoch würde die Analyse aller Getränke den Rahmen ins unermessliche sprengen.

Nährstoffe:
Schauen wir jetzt etwas tiefer ins Happy Meal. Wie sieht es mit den Nährstoffen aus? Dazu habe ich exemplarisch drei verschiedene Menüs zusammengestellt und habe die Nährwertangaben von McDonalds mit den empfohlenen Tagesmengen verglichen.
Nehmen wir zuerst einmal das „neue Happy Meal“. Es besteht aus einem McFish, einer Bioapfelschorle und einer Bio Apfeltüte. Darin enthalten sind 385 kcal. Entspricht dem Viertel des  Tagesbedarfs eines 7 bis 9jährigen Kindes, was für eine Mahlzeit noch tragbar ist. Die Kohlenhydratmenge ist 65g auch noch im Normbereich, genauso wie die Tatsache, dass in diesem Menü laut McDonalds keinerlei Fett enthalten ist. Das Problematische an diesem Menü ist die Tatsache, dass der Fisch durch die zunehmende Umweltverschmutzung mit Schwermetallen belastet ist. Dies stellt für Kinder und Erwachsene ein Gesundheitsrisiko dar, da diese Schwermetalle unter anderem krebserregend sind.
Als nächstes nehmen wir ein Happy Meal, wie ich selbst es als Kind sehr gerne gegessen habe: Eine kleine Pommes mit Ketchup, 4 Chicken McNuggets und eine kleine Coca-Cola. Mit 545 kcal bewegt sich dieses Menü im ähnlichen Rahmen wie das zuvor, jedoch ist nun wesentlich mehr Fett enthalten. Die 21g decken schon den Großteil des Tagesbedarfs eines Kindes, welches unter dem Tagesbedarf von einer erwachsenen Frau (70g) liegt. Problematischer Weise sind darin auch einige der Schädlichen gesättigten Fettsäuren dabei und die 14g Proteine sind zum Großteil tierisch. Tierische Proteine sind ungesünder als pflanzliche und außerdem bringt die tierische Herkunft auch Giftstoffe und Antibiotika mit sich. Zuletzt muss erwähnt werden, dass damit auch schon über die Hälfte des Tagesbedarfs eines 8jährigen gedeckt ist. Die Kohlenhydrate sind mit 74g noch im Normbereich, jedoch ist der Anteil an Zucker viel zu hoch. Der Salzgehalt deckt mit fast 2g auch schon die Hälfte des Tagesbedarfs. Schon nach diesem Menü muss man also extrem einschränken, was das Kind den Rest des Tages zu Essen bekommt.
Das letzte Menü, was ich zusammengestellt habe, besteht aus einem Cheeseburger, einer kleinen Pommes mit Ketchup und einer pseudogesunden Biomilch. Schon der Brennwert schlägt mit 690 kcal hart aufs Gemüt. Das ist bereits über ein Drittel des Tagesbedarfs und wenn das Kind den Rest des Tages noch „normal“ isst, schlägt sich das im Gewicht nieder. Beim Zucker ist es sogar schon die Hälfte und ein dreiviertel der gesunden Menge an Salz steckt auch schon im Menü. Listet man dazu noch die gesundheitlichen Risiken des Milchkonsums auf, wird schnell klar, dass so ein Menü nicht im Entferntesten Sinne gesund sein kann.

Das Spielzeug:
Bücher sind an und für sich eine schöne Sache, besonders für Kinder. Daran ist eigentlich nichts zu meckern. Was ich mich frage ist, ob McDonalds damit wirklich eine gute Sache im Auge hat. Ich würde eher vermuten, dass es hier um Imageverbesserung geht. Das Unternehmen ist unter anderem dadurch aufgefallen, dass in den Fabriken, wo das Spielzeug gefertigt wird, aktiv Kinderarbeit praktiziert wird. Und das bei einem Unternehmen, das sich die Kinderliebe groß auf die Fahne schreibt.
Über diese Thematik kann ich nur Vermutungen anstellen, schließlich würde kein Unternehmen zugeben, dass es nur strategisch arbeitet.
Ich gehe davon aus, dass McDonalds die Kinder an sich binden will. Durch das Spielzeug haben sie angenehme Erinnerungen und werden auch wenn sie Erwachsen sind die Fastfood Kette besuchen. Durch diverse Skandale gerät das Image jedoch ins Wanken und McDonalds versucht sich nun neu zu profilieren.  Als Unternehmen, dass auf gesunde Bionahrung achtet und den Kindern helfen will.

Fazit:
„Jetzt ist noch mehr Gutes drin?!?“
Die Frage habe ich mir am Anfang gestellt und komme jetzt zu meiner Antwort.
Im Happy Meal befinden sich Burger mit Fleisch von gequälten Tieren aus Intensivtierhaltung mit einer Extraportion Antibiotika und Fett. Dazu gibt’s eine Flasche mit Osteoporose erzeugender Biomilch oder einem Getränk, was vor Zucker nur so überquillt. Als besonderes Extra gibt es übermäßig viel Salz und Kohlenhydrate und langfristig darf man sich auf Sachen wie Fettleibigkeit, Krebs und Herzinfarkt freuen. Für die Kleinen gibt’s Spielzeug, was perfekt auf ihre Bedürfnisse eingestellt ist. Schließlich wissen die Kinder, die das fertigen, genau was Kinder möchten.
Nun aber mal im Ernst. Meine Vermutung hat sich bestätigt und McDonalds ist nicht wie von Zauberhand gesund geworden. Also sollte sich die Eltern vielleicht  doch überlegen ob sie selber mit der Kindern zusammen kochen anstatt zu den Fastfoodläden um die Ecke zu gehen.

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Quellenangaben sind jeweils verlinkt. 
Und hier kommt ihr zum zweiten Teil der McDonalds Lüge.

Montag, 10. September 2012

Heuchelei und Kinder - Ein Gastpost von Marc

Ich finde diesen Artikel sehr gut und außerdem passt er thematisch sehr gut auf meinem Blog. Von daher hat er mir freundlicherweise gestattet, den Artikel auch auf meinem Blog zu veröffentlichen.
Ich kann seinen Blog auf jeden Fall empfehlen. (Ja ich gebs ja zu, ich bin befangen ;))
Nunja, lest und urteilt selbst.

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Ich erlebe es relativ oft, dass ich wegen meinen grünen Ansichten komisch angeschaut werde. Teilweise wird man dann für einen dummen Öko gehalten, dessen Vorstellungen von der Welt völlig rückschrittlich oder nur dummes gequatsche sind. Doch mir ist aufgefallen, dass viel Menschen in diesem Bereich ziemlich heuchlerisch sind, besonders wenn es um Kinder geht. Wobei das teilweise auch unbeabsichtigt sein kann.

Ich bin das erste Mal auf dieses Phänomen aufmerksam geworden, als ich noch im Kindergarten mein FSJ absolvierte. Dort habe ich mir in der Pause ein Buch über Energie, also vorallem Strom, angeschaut, das bei uns in einem der Regale stand. Darin ging es auch um die Energieerzeugung. Es waren viele Arten der Stromerzeugung dargestellt: Strom aus Wasserkraftwerken, Strom aus Windkraftanlagen oder auch Strom erzeugt von Solaranlagen.

Was komischerweise nicht mit im Buch abgebildet ware: Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerke.
Dabei machen die doch den größten Teil des erzeugten Stroms verantwortlich.

Auch früher als ich noch klein war, kannte ich vorallem die Windräder. Alles andere war mir eher unbekannt. Natürlich muss ich zugeben, dass ich mir als kleines Kind noch nicht allzu viele Gedanken um Strom gemacht habe. Erst recht nicht darüber, wo er herkommt. Doch hätte ich danach gefragt und wir hätten so ein Buch zu Hause gehabt, wie wir es im Kindergarten hatten, dann wäre auch mir etwas ziemlich falsches suggeriert wurden.
In diesem Fall muss man natürlich sagen, dass vorallem der Buchautor für die Unvollständigkeit verantwortlich ist. Es wäre in diesem Falle gut, wenn die Eltern den Fehler des Buches ausbessern und den Kindern auch die andere, vielleicht etwas "schmutzigere" Seite der Stromerzeugung zeigen.

Ich stellte mir also die Frage, ob wir unseren Kindern auch in anderen Bereichen ein falsches Bild der Wirklichkeit vermitteln. Und mir sind tatsächlich noch ein paar Beispiele in den Sinn gekommen.


Als erstes dachte ich dann an die Herkunft bestimmter Lebensmittel wie Fleisch, Eier oder Milch.

Ganz am Anfang meines FSJs gab es im Kindergarten ein kleines Projekt. Dabei ging es auch darum, wo denn die Eier, die Milch und das Fleisch herkommen. Dazu gab es ein paar Plakate, die das veranschaulichen sollten. Und was war da wohl nicht zu sehen? Natürlich die ganzen Massentierhaltungs"-fabriken". Viel mehr wurde den Kindern gezeigt, dass die Eier, die Milch und das Fleisch von glücklichen Tieren kommt, die auf dem Bauernhof leben. Dabei beträgt die Fläche, die für ökologische Erzeugnisse verwendet wird, in Deutschland im Jahr 2008 gerade mal 5,4% der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläsche.*1 Dem entsprechend ist es der geringste Teil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, der wirklich von einem Bauernhof kommt, wie ihn sich die Kinder vorstellen.
Trotzdem erklären wir jedem Kind, dass die Milch von der Kuh auf der Weide kommt oder das Fleisch vom glücklichen Schwein, welches sich im Dreck suhlen kann.
Natürlich werden wir Erwachsenen auch oft von den Produzenten dieser Waren getäuscht. Schließlich soll der Kunde nicht unbedingt mitbekommen, woher die Lebensmittel wirklich kommen.
Aber ich denke die meisten stellen sich dümmer als sie sind und wollen sie verarschen lassen! Im Grunde weiß doch jeder, woher das billige Fleisch, die günstigen Eier, die  Dumping-Milch herkommen. Doch man denkt darüber ja nicht allzu gerne nach.

Übrigens war ich gestern bei einem Musikal in dem meine kleine Schwester mitspielte. Das Stück ließ ein wenig Gesellschaftskritik erkennen. Es ging darum, dass Qualität besser ist als Quandität.

Ein paar "geldgierige Halunken" wollten die vielen verschiedenen Sorten Käse, die es in Käsien gab, durch einen faden Einheitskäse ersetzen. Schließlich ließ der sich billiger produzieren und damit mehr Gewinn machen. Statt einem Liter Milch pro Kilogramm Käse, braucht man für den Einheitskäse nur 100ml für ein Kilogramm Käse. Doch nicht nur die benötigte Menge Milch nahm dadurch ab, sondern auch die Qualität des Endproduktes.
Schlussendlich wurden die Bösen besiegt und der Qualitätskäse hatte gewonnen.
Im realen Leben sieht es aber zumeist anders aus. Und ich bin mir sicher, dass der größte Teil der Zuschauer keine Qualitätsprodukte für etwas mehr Geld kauft, sondern lieber die billigeren Alternativen. Dennoch wollen wir den Kindern weiß machen, dass Qualität besser ist.

Als drittes Beispiel fällt mir die Babynahrung ein.

Ich habe festgestellt, dass viele Eltern ihre Babys und Kleinkinder mit Biolebensmitteln füttern, die z.B. vom Marktführer Hipp kommen. Der Bioanteil bei Babynahrung liebt bei 64%.*2
Das ist natürlich recht gut nachzuvollziehen. Schließlich will man nur das beste für sein Kind.
Komischerweise scheint sich das im Alter nicht fortzusetzen. Sobald die Kinder älter sind, kaufen die Eltern nicht mehr so viel Bio. Dabei sollte man doch meinen, dass man dann immernoch das beste für seine Kinder will. Bei Essen scheint das allerdings nicht wirklich der Fall zu sein. Ich finde das sehr paradox!

Ich halte also fest:

Wir erzählen unseren Kindern, dass die Milch von glücklichen Kühen kommt, das Fleisch vom glücklichen Schwein, der Strom von Wind- oder Solaranlagen, lehren ihnen, dass Qualität besser ist als Quandität und ernähren sie anfangs mit guter Bionahrung. Gleichzeitig wird man dumm angeschaut, wenn man Massentierhaltung verbieten oder Atomkraftwerke will und sie anschließend nicht einmal mit neuen Kohlekraftwerken ersetzen lassen möchte.
Ich finde das alles etwas heuchlerisch gegenüber den Kindern, aber vielleicht auch gegenüber uns selbst.
Aber vielleicht liegt das auch in der Natur des Menschen. Einerseits wissen wir, was richtig ist. Vielleicht will man auch das richtige tun. Schlussendlich scheitert es dann aber daran, dass man zuerst bei sich selbst etwas verändern muss. Will man zum Beispiel gutes Fleisch mit Bioqualität kaufen, dann muss man natürlich tiefer in die Tasche greifen. Alternativ könnte man natürlich auch einfach weniger Fleisch essen oder sogar ganz damit aufhören. Schon hat man mehr Geld, das man für besseres Fleisch oder andere Sachen ausgeben kann. Aber dazu muss man sich erst einmal überwinden.

Meine Beispiele zeigen aber auch, dass die Forderungen von uns Grünen vielleicht nicht ganz so falsch oder rückschrittlich sind, wie manche glauben.

Es zeigt, dass wir im Grunde wissen was richtig und gut für uns und unsere Umwelt ist.

Und vielleicht ist es zwar ein wenig Heuchlerei, die hinter dem steckt, was den Kindern erzählt wird. Doch besteht darin auch eine Chance für die Zukunft. Schließlich können diese Kinder es später einmal besser machen, als deren Eltern die vielleicht nicht ganz so gelebt haben, wie sie es ihrem Nachwuchs erzählt haben.


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*1 Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/dossier-umwelt/61356/oekologischer-landbau
*2: Quelle: http://www.ein-herz-fuer-bio.org/news/welchen-sortimenten-ist-bio-besonders-stark

Sonntag, 9. September 2012

Essen, Katzen und der kleine Liam

Das hier sind nur ein paar Fotos von tollem Essen und tollen Wesen, die sich in letzter Zeit so angesammelt haben.
Bunter Nudelauflauf mit Tomaten, die man nicht sieht.
Ein leckeres, veganes "Schweineohr" aus dem Bioladen
Pilze und Margarienebrot- Herbstfeeling
Lutzi, die verhinden will, dass ich Schulzeug mache
Moglie, Billy Talent und DAS TRAUMPAAR <3
Schön scharfe Glasnudelsuppe
Mega gutes Vegi-Hacksteak, Mischgemüse und Smiliekroketten
Schokocookies! *____* (Selbstgebacken!)
Katzen schlafen cool!
Seht ihr?
Schokomüslie mit Sojamilch
Blätterteigtaschen mit Tofu-Tomatenfüllung

Was guckst du?
Sand-Zitronenkuchen von meiner Mama
Eine Katze will baden gehen
Ich gebs zu - ich hatte sie grade geweckt
Ist er nicht super süüüüß?!?! *____*
Wobei ich den dahinter noch süßer finde... ;)

Die letzten Tage des Sommers genießen...

Genau das habe ich gestern mit meinen Mädels getan. Eine Freundin hatte gestern Geburtstag und deswegen sind wir mit Grill, Kohle und allem was dazu gehört in den Stadtpark gepilgert und haben nochmal richtig schön gefeiert. Mit pinken Partyhüten, buntem Geburtstagskuchen und Gummibärchen ;)
Schon allein wegen der Partyhüte mit den Comictieren drauf haben uns die Leute echt blöd angeglotzt, da wir damit ja die vollgepackten Kühltaschen durch Magdeburg getragen haben.<-- "Da ist bestimmt voll der Alkohol drin!" Das haben die Leute bestimmt alle gedacht und auch einigen gemurmelt. Da sieht man mal wieder was meine Generation so für Scheiße anstellt...
Dabei sind wir ganz lieb! Seht euch doch mal diesen tollen Kuchen an!

 Für diesen veganen Rührkuchen braucht man:
-250g Mehl
-150g Zucker
-Päckchen Vanillezucker
-Eine Prise Salz
- ein Päckchen Backpulver
-4EL Öl
-250ml Sojamilch



Alle trockenen und feuchten Zutaten erst extra und dann zusammen vermischen und ca. 30 Minuten bei 175°C in den Backofen.
Wir haben in den Teig noch Rote Lebensmittelfarbe getan damit er rosa wird, was nach dem backen leider kaum noch zu sehen war. :( Dafür wollten wir grünen Zuckerguss drüber machen, der war nur leider so dünn, dass er nurnoch als Kleber für die Gummitiere fungieren konnte. Da haben wir kurzfristig leider keine veganen gefunden, und damit die anderen Nicht-Veganer nicht darauf verzichten müssen, habe ich mich dazu bereit erklärt sie einfach runter zu sammeln. Der Kuchen war echt lecker, nur aufgrund des vielen Süßkrams echt total Süß. (Zuckerschockalarm! >.<)

Naja als der Abend später war, haben wir dann aber doch noch gesundere Sachen auf den Grill gelegt. Für mich und eine Freundin, die Vegetarierin ist, habe ich leckere Spieße gemacht. Bestückt habe ich diese mit Tofuwürfeln, Pilzen und kleinen Kartoffeln. Die Tofuwürfel habe ich in einer Mischung aus Öl, Sojasoße und Gwürzen wie Basilikum, Pfeffer, Salz, Chili und Paprika über Nacht eingelegt und die Kartoffeln und Pilze danach noch mit der Marinade bestrichen. Das ganze kam dann auf den Grill und dazu kam ein Chiabatabrot. Mir hat es echt gut geschmeckt, jedoch haben wir die Spieße nichtmal ansatztweise alle gemacht, sodass der Rest heute Abend noch in die Pfanne kommt.
Dazu gab es meinen selbstgemachten Kartoffelsalat, dessen Rezept ich euch hier schon einmal vorgestellt habe.
Als kleines Highlight gab es dann noch einen superleckeren Bio-Zuckermaiskolben vom Grill. Ich finde es toll wie süß und fruchtig die Dinger sind. Ein Foto gibts davon nicht, weil ich nur bescheuerte ich-beim-Mais-knabbern-Bilder habe und ihr die nicht sehen sollt ihr ja bestimmt wisst, wie Mais aussieht.


Der Abend war dann noch echt lustig, wir haben nach dem Essen die Pappteller und zum Schluss ganz rituell die Partyhüte verbrannt, weil wir alle das Feuer total cool fanden.
Außerdem haben wir noch voll sozial unsere Grillkohle geteilt und Ewigkeiten nachts auf dem Kinderspielplatz gespielt. - Alles in Allem: Ein gelungener Abend. :)


PS: Unsere kürzlich geründete LFG Tierschutz ist jetzt amtlich! Lest hier nach.