Hallo meine Freundinnen und Freunde!

Mein Name ist Jenny, ich bin zur Zeit 20 Jahre alt und das ist mein Blog.
Hier geht es um meine Gedanken zu ökologischen Themen wie Umweltschutz, Tierschutz, Vegane/Vegetarische Lebensweise und vieles mehr.
Ich bin stets zu konstruktiven Diskussionen bereit, ja sogar erfreut, auch wenn ihr eine andere Meinung habt als ich.
Ich möchte niemanden meine Meinung aufzwingen und tolleriere andere Ansichten, solange sie nicht diskriminierend, beleidigend oder anderwältig verfassungsfeindlich sind.
Sonst bin ich für alles offen! =)

Freitag, 20. Februar 2015

The Shabby - veganes Frühstück und anderer geiler Scheiß

Ich wollte mal wieder etwas machen, was ich schon lang nicht gemacht habe. Nämlich ein tolles Lokal aus meiner Wahlheimat Halle vorstellen.
Das "The Shabby" ist eine schöne Bar mit vielen gemütlichen Plätzen in dem es nicht nur Getränke sondern auch Frühstück und Kuchen gibt. Beides sogar auch vegan! Es freut mich immer sehr, wenn "Omni-Lokale" auch vegane Leckereien anbieten. 
Das vegane Frühstück haben mein Freund und ich letztens erst probiert und fanden es beide sehr lecker.  Es gab zwei Brötchen mit Margarine, Löwenzahnhonig, Schokocreme und einige herzhaften Aufstrichen. Außerdem gab es noch eine Scheibe veganen Käse und ein paar frische Vitamine dazu. Von all dem bin ich sehr gut satt geworden und viel gekostet hat es auch nicht. Es ist also definitiv eine sehr gute Idee, das mal auszuprobieren.
Eine besondere Empfehlung sind aber die tollen Heißgetränke. So gibt es nicht nur Hafer- und Sojamilch, sondern auch verschiedene Sirupe und vegane Marshmallows. Das ist wirklich eine Seltenheit, deswegen solltet ihr das unbedingt probieren wenn ihr mal da seid.
Das Einzige was noch ganz nett wäre, wären herzhafte Speisen am Abend. Ansonsten gibts von mir am Shabby nicht viel zu meckern und beide Daumen hoch! :)

Donnerstag, 12. Februar 2015

Gastbeitrag von Marc: SPIEGEL gegen die "Gutesser"?

Das es die vegane Lebensweise und andere alternative Formen der Ernährung nicht leicht haben ist uns wohl allen bekannt. Immer wieder gibt es Diskussionen in Internetforen, bei Familienfeiern oder auf Arbeit. Wer kennt das nicht?

Immer wieder berichten auch die Medien über Veganismus und Co. Leider kommt dabei oft genug irgendwelcher Mist bei raus. Da wird dann vom Vegan-Feminismus gesprochen, der den Männern das Fleisch und damit auch gleich die ganze Männlichkeit nehmen will, wie letztens in einem Kommentar auf Focus online zu lesen war. Zum Glück gibt es dafür so Leute wie den Graslutscher, der solche Artikel gern auseinander nimmt.
Über solche Texte rege ich mich meistens gar nicht groß auf, da sie in den meisten Fällen von solchen "Qualitätsmedien" wie dem Springer-Verlag stammen. Die können halt nicht anders...
Doch anscheinend gibt es jetzt noch einen weiteren Player auf der Spielwiese der "Anti-Gutesser". Der Spiegel hat sich nämlich in die Ernährungsdebatte eingeschaltet. Als erstes mit einem SPIEGEL TV Beitrag, der am Sonntag auf RTL lief und sich mit "der essgestörten Republik (sic.)" befasst. Wenig später dann veröffentlichte SPIEGEL online ein Interview mit der Gesundheitspsychologin Hanni Rützler. Die Kernaussage der beiden Publikationen ist: Esst doch alle was ihr wollte, Hauptsache es schmeckt. Also macht euch bloß keine Gedanken über euer Essen.

Besonders der SPIEGEL TV Beitrag war völlig daneben. Zu Beginn leitet die Moderatorin im Studio den Beitrag unter anderem mit folgenden Worten ein: "Als SPIEGEL-Autor AlexanderNeubacher und SPIEGEL TV Redakteur Bernd Jakobs dieses Thema vorschlugen, habe ich mir in der Kantine den Rinderbraten bestellt und mich gefragt: "Ist das schon krank?"". Im weiteren Verlauf werden dann unterschiedlichste Themen angesprochen: Veganismus, Wasserfilter, Chlorhähnchen oder der Body-Maß-Index. Dabei ist der Grundton des Filmes immer gegen die jeweilige Thematik. Frei nach dem Motto: Was soll den der ganze Scheiß, die sollen sich mal nicht so haben. Dazu gibt es dann noch inhaltliche Fehler, wie die Behauptung, dass bei der Wir-haben-Es-satt-Demo gegen Vitaminmangel gekämpft wird. Gegen Vitaminmangel?! Haben sich die Redakteure überhaupt ein einziges Plakat richtig angeschaut?

Aber am meisten hat mich aufgeregt, dass es ja angeblich gar nicht um den Geschmack geht, sondern nur um die Haltung. Das soll dann zur Folge haben, dass die Teller leer sind und man nicht mehr essen darf. Was ist das denn bitte für eine schwachsinnige Gleichsetzung? Vegan = eklig, hungrig und immer gesund? Niemand darf/kann mehr sündigen?
Also ich habe meistens einen vollen Teller mit super leckeren Sachen. Man braucht sich ja nur mal diesen Blog hier anschauen. Oder man wirft einen Blick in die Kochbücher von Björn Moschinski und Co. Da gibt es seitenweise leckeres Essen und das ist nicht immer nur gesund, sondern manchmal auch sehr sündhaft!

Natürlich gibt es auch die Gesundheitsveganer*innen, die sich - anders als ich - wahrscheinlich keine Tafel Schokolade vor dem Fernseher reinschaufeln würden oder die Leute die ihr Wasser in 1.900 € teuren Wasserfiltern aufbereiten, aber die tun damit ja auch niemandem weh. Und auch ungefiltertes Wasser zu trinken oder Zucker zu essen schadet niemanden außer demjenigen selbst. Darum sollen die doch machen was sie wollen!
Das man das selbe nicht bei Fleischessern sagen kann liegt vor allem daran, dass für den Konsum von Fleisch Lebewesen getötet werden und die Umwelt und der Mensch unter der Herstellung des Fleisches leiden müssen. Das sollte man auf keinen Fall ignorieren, nur um sich für einen Moment dem Genuss hingeben zu können. Den Reporter hat es am Ende dann doch nicht interessiert. Er hat sich auf der Grünen Woche dann den Bauch voll geschlagen - leider nicht in der Halle, in der es die veganen/glutenfreien/zuckerfreien Lebensmittel gab. Das wäre aber eh nur was für die Gutesser gewesen...

Sonntag, 8. Februar 2015

Mein Januar war... sehr voll und Berlin-lastig

Im Dezember habt ihr ja keinen Monatsrückblick von mir bekommen, aber dafür gabs ja einen Jahresrückblick.
In meinem Januar war eine ganze Menge los. So war ich zum Beispiel dreimal in Berlin und habe da auch eine ganze Menge erlebt. Vom Campusgrün-BuVo aus haben wir eine Klausurtagung im Wendland gehabt und es war echt schön, die lieben Menschen wieder zu sehen. Im Stura gabs natürlich auch wieder einiges zu tun, genauso wie beim Projekt alternative Mensa oder der GHG. Ein Glück macht mir das Ganze so viel Spaß, sonst würde ich ja nicht so viel Zeit dafür aufwenden. Ganz schön war auch der 100. Geburtstag meiner Uroma, weil ich dort viele liebe Familienmitglieder getroffen habe. Ein sehr großer Teil meines Januars ging aber für die Uni drauf. Ich steckte grade mitten in der berüchtigten "Klausurenphase" und dafür musste ich sehr viel lernen. Außerdem hatte ich ja immer noch Vorlesungen, Seminare, Referate und Co.
Mein Januar war also sehr voll, deswegen ist es mir auch nicht so leicht gefallen, mich für 5 Favoriten zu entscheiden, aber ich glaube ich habe ganz gute gefunden. ;)
Wenn man so viel zu tun hat wird Freizeit unweigerlich zu einem Favoriten. Uni, Stura und Co. macht zwar auch Spaß, aber irgendwie sind des doch Verpflichtungen, deswegen  habe ich die Zeit in der ich gar nichts musste extrem schätzen gelernt. Ein Spieleabend mit vielen tollen Menschen, ein Nachmittagskaffee mit einem guten Freund, das Bouldern oder Abende auf der Couch mit meinem Liebsten sind dafür nur beispielhaft. Es kommt nicht so oft vor aber es ist dafür umso toller.
Einen guten Teil meiner Freizeit habe ich in Berlin verbracht. Diese schöne Stadt ist ja eigentlich ein "All-Time-Favorite" von mir, aber da ich im Januar ganze 3mal dort war wollte ich es einfach noch mal extra erwähnen. Das erste Mal war bei "Wir haben es satt!", das zweite Mal auf der "V-Delicous" Messe und das dritte Mal auf einem Konzert.  Alle drei Male waren echt cool und ich war froh es gemacht zu haben.
Das Konzert war übrigens von Alex Goot, mein Dritter Favorit im Januar. Musik hat mir ja allgemein diesen Monat versüßt, schließlich habe ich mir auch neue Kopfhörer gegönnt. Aber wohl am meisten gehört habe ich eben seine Musik. Ich war übrigens begeistert vom Konzert, es war echt schön obwohl oder grade weil es eine kleine Location war. Da konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen ein T-Shirt mitzunehmen. Mein aktuelles Lieblingslied von ihm ist übrigens dieses - grade so noch Januar-tauglich. ;)
Am gleichen Tag, an dem das Konzert stattfand, waren wir auch Pizza essen. Davon habe ich euch ja hier schon reichlich vorgeschwärmt, deswegen ist es kein wunder, dass ich es nun als Favoriten hervor hebe. Sie war einfach himmlisch. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen.
Als letzten Favoriten habe ich mein 5-Jahres-Journal ausgewählt. Es ist ein schönes Ritual jeden Abend eine Frage darin zu beantworten und es wird bestimmt auch sehr spannend, wie sich die Antworten im Laufe der Zeit so verändern werden. Schaut hier ruhig mal ob es auch was für euch ist.

Sonntag, 1. Februar 2015

"Sfizy Veg" Berlin NeuKölln - oder die beste Pizza, die ich je gegessen habe

Nein, ich lehne mich damit nicht zu weit aus dem Fenster. Die Pizza war genial, wenn ich nur an den Geschmack denke, schmelze ich dahin. Aber beginnen wir von vorne.
Ich hatte schön öfter mal davon gehört, dass es in Berlin eine vegane Pizzeria geben soll, die eine "Dreikäse"pizza anbietet. Seit dem ich Veganerin bin war ich nun schon sehr oft in Berlin, aber in dieser Pizzeria war ich nie. Warum auch immer. Aber am Mittwoch war es endlich so weit. Mein Freund war eineinhalb Wochen zuvor schon dort und hat danach ausschweifend davon geschwärmt. Deswegen war klar, dass wir vor einem Konzert am Mittwoch unbedingt ins "SfizyVeg" mussten.
Und ich muss sagen, dass die Realität meine Hoffnungen noch übertroffen hat. Die Pizzaria ist ein kleines Lokal in Neukölln, dass eher alternativ als italienisch anmutete. Meinen Geschmack traf es auf jeden Fall vollkommen. Beim Blick in die Karte war ich erstmal ein kleines bisschen überfordert, da stehen so viele Sachen drinnen, die unglaublich lecker klingen. Schaut ruhig hier mal rein. Mein Freund und ich haben uns entschieden zwei unterschiedliche Pizzen zu nehmen, damit wir eine größere Auswahl probieren können. Entschieden haben wir uns für die "Hot Vegan Chilli senza carne" - eine Pizza mit Veggie-Hack, Chili und Zwiebeln - und selbstverständlich für die "Tre formaggi". Außerdem wähle ich als Getränk einen Schoko-Erdbeer-Sojamilchshake.
Zum Bestellen ging man nach vorne und dann kam das Getränk auch schon ganz fix. Und ich war an diesem Abend geschmacklich direkt im Himmel angekommen. Dieser Shake war so unglaublich lecker, ich hätte ihn am liebsten direkt geleert und noch einen bestellt. Das habe ich natürlich nicht getan, es musste ja Platz für die Pizza bleiben. Und die hat das Niveau deutlich gehalten. Der Teig war grandios knusprig, der Käse hatte eine traumhafte Konsistenz und der Geschmack war einfach himmlisch. Ganz besonders in die "Dreikäse"pizza hätte ich mich rein legen können. Geschmack kann man so schlecht beschreiben, probiert es einfach selbst mal aus. Von der Menge her ist eine solche Pizza übrigens mehr als genug. Ich war nach der Hälfte im Grunde schon satt. Was bei dem Geschmackserlebnis natürlich kein Grund zu aufhören war. ;)
Ich habe auch ein paar Fotos gemacht, jedoch mit dem Handy. Deswegen sind sie verdammt schlecht, entschuldigt bitte.